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Tabakprävention Kärnten

Die Vorbeugung und Kontrolle des Tabakkonsums sollten zu den wichtigsten Zielen der Gesundheitspolitik gehören, da jährlich 14.000 Menschen in Österreich an den Folgen des Rauchens sterben. Eine rauchfreie Umgebung, zu der auch die rauchfreie Gastronomie zählt, fördert die Normalität des Nichtrauchens und stellt neben dem Werbeverbot für Tabakwaren nachweislich einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion der Raucheinstiegsrate dar. Präventive Schwerpunkte unsererseits bilden Angebote für Kinder und Jugendliche sowie bewusstseinsbildende Maßnahmen und Raucherentwöhnungsangeboten für Erwachsene.

Die österreichischen Suchtpräventionsstellen unter dem Zusammenschluss der ARGE Suchtvorbeugung haben eine klare gemeinsame Position (mehr hier) und werden nicht als Feigenblatt der Politik für begleitende Maßnahmen der Altersanhebung des Rauchverbotes auf 18 Jahre zur Verfügung stehen, wenn so wichtige strukturelle Bedingungen, wie eine rauchfreie Gastronomie, gesetzlich nicht verankert werden.
Stattdessen werden Menschen durch den „Smoke Free Award“ vor den Vorhang geholt die sich um ein rauchfreies Leben verdient gemacht haben.

Von 1. Juni 2015 bis 31. Mai 2017 fand durch das Land Kärnten, Abt. 5/UA Prävention und Suchtkoordination, in Kooperation mit der Kärntner Gebietskrankenkasse und gefördert durch Mittel des Kärntner Gesundheitsfonds, die Tabakpräventionsstrategie (TPS) Kärnten statt. Als übergeordnetes Ziel für die TPS Kärnten wurde Rauchfreiheit als Normalität definiert, da diese nachweislich durch verschiedene Maßnahmen zu einer Reduktion der RaucherInnen führt. Im Rahmen dieser Strategie wurden zahlreiche Maßnahmen erfolgreich umgesetzt.

Die präventiven Angebote für Schulen und außerschulischen Einrichtungen stellten sich als ein Highlight für Jugendliche dar und bleiben weiterhin Bestandteil der Suchtvorbeugung wie auch die Elternbroschüre und Vorträge „Übers Rauchen reden!“.